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Bock, Burger, Business
Foto: Marco Stepniak

Bock, Burger, Business

Lesedauer: ca. 1 Min. | Text: _Redaktion _RDN

Gerade volljährig, schon Chef: Aras Majidy und sein Weg hinter den Tresen.

Der „Arash Cheeseburger“ mit Beef, Cheddar, Mozzarella, Gouda und Spezialsauce ist im Magen verstaut. Hinter dem Tresen des Eat Inn an der Dortmunder Straße steht Aras Majidy, gerade volljährig. Morgens Schulbank, nachmittags Fritteuse. Seit Juni führt er den Laden – inklusive Küche, Kasse und Steuerordner.

Sein Geschäftssinn zeigt sich in veganen Optionen und vor allem in glutenfreien Burgern und Pizza – ein Alleinstellungsmerkmal, das sogar fern der City zieht. Er wirkt wie ein Teenager wirken darf, mit dieser charmanten Unbedarftheit. Nicht naiv, sondern entwaffnend klar.
„Ich mach das jetzt. Angst bringt nix.“

Aras ist ein ungeduldiger User des Lebens: jetzt schuften, später chillen. „Wenn ich früh anfange, wird’s später leichter.“ Der für ihn gesichtslose Weg durch Jobs, die „irgendwie Geld bringen“, ergibt für ihn schlicht keinen Sinn. Während andere noch überlegen, welchen Weg sie mal einschlagen wollen, hat er seinen schon gewählt.

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